Der Drilling M30 wurde von der Wehrmacht Luftwaffe – jenseits des eigentlichen Rüstungsprozesses und ohne „Ausschreibung“ angeschafft. Dies geschah noch vor dem Zweiten Weltkrieg in einer Auflage von ungefähr 2500 Exemplaren
Die beschaffte Handfeuerwaffe sollte für AFRIKA oder ARKTIS Flüge zur Normbeladung gehören, man munkelt aber, dass der Reichsjägermeister bei einem Jagdausflug zugunsten seines Habitus den Auftrag platzierte.
Offizielle Verwendung: Bei Notlandung oder Absturz sollte der Drilling den Besatzungen von Flugzeugen, vor allem im Hinblick auf das Einsatzgebiet Nordafrika und Arktis, als Überlebensausrüstung zur Jagd auf Wild und zur Selbstverteidigung gegen Raubtiere (Löwen und Eisbären vor allem) dienen. Umgangssprachlich ist die Waffe als Luftwaffen-Drilling bezeichnet.
Die Beladung der Langstreckenflieger erfolgte zerlegt in einem Aluminiumkoffer, mit 20 Flintenlaufge...